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E&G Quaternary Science Journal An open-access journal of the German Quaternary Association
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Volume 23/24, issue 1
E&G Quaternary Sci. J., 23/24, 100–106, 1973
https://doi.org/10.3285/eg.23-24.1.08
© Author(s) 1973. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
E&G Quaternary Sci. J., 23/24, 100–106, 1973
https://doi.org/10.3285/eg.23-24.1.08
© Author(s) 1973. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.

  15 Oct 1973

15 Oct 1973

Das Ausmaß der würmzeitlichen Isèretalvergletscherung im Lichte neuer Datierungen

Christian Hannss Christian Hannss

Abstract. Archäologische und schon bekannte 14C-Datierungen am Rand des Vercors ebenso wie die Analyse der Lokalvergletscherung der Belledonne scheinen zu beweisen, daß nach 35—40000 B.P. kein Gletscher im Grenobler Becken die Höhenmarke von 350 bis 400 m überschritten hat. Eine neue 14C-Datierung, die mit fossilem Holz aus einer südlich von Grenoble gelegenen, sich nur 15 bis 25 m über der heutigen Alluvialebene der Isère erhebenden Terrasse durchgeführt wurde, hat ein Alter von 26500 + 2200/-1800 bzw. 29300 +5000/-3100 ergeben. Da die Terrasse keinerlei Spuren einer nachträglichen Eisüberfahrung aufweist, muß mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß das Grésivaudan und die Cluse de Grenoble nach dem Stillfried B-Interstadial eisfrei geblieben sind. In Übereinstimmung mit einem würmzeitlichen Isèregletscher, der das Alpenvorland nicht mehr erreicht hat, stände die Tatsache, daß die Quartärablagerungen des Grésivaudan insgesamt sehr viel älter sind als die des Inntales im Raum von Innsbruck.

Publications Copernicus
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