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E&G Quaternary Science Journal An open-access journal of the German Quaternary Association
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Volume 23/24, issue 1
E&G Quaternary Sci. J., 23/24, 168–200, 1973
https://doi.org/10.3285/eg.23-24.1.15
© Author(s) 1973. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
E&G Quaternary Sci. J., 23/24, 168–200, 1973
https://doi.org/10.3285/eg.23-24.1.15
© Author(s) 1973. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.

  15 Oct 1973

15 Oct 1973

Das Grönenbacher Feld: Ein Beispiel für Wandel und Fortschritt der Eiszeitforschung seit Albrecht Penck

Ingo Schaefer Ingo Schaefer

Abstract. Die Untersuchung gilt dem Grönenbacher Feld, dem locus typicus für die Mindeleiszeit Pencks. Es ist in der bisher angenommenen Geschlossenheit weder geomorphologisch — als Schotterfeld — noch geologisch — als Jüngerer Deckenschotter — vorhanden, sondern besteht aus insgesamt 10 selbständigen Schotterterrassen. Nach ihrer Ausbildung, Lage und Erstreckung wird man auf voneinander getrennte Gletschervorstöße mit jeweils eigenem Erosions- und Akkumulationsablauf schließen müssen. Die zugehörige Altmoränenzone ist ebenso aus verschiedenen Stücken zusammengesetzt. Die Mindeleiszeit Pencks wäre danach eine an Eigenleben besonders reiche Eiszeitengruppe. Ein Novum der alpinen Eiszeitforschung.

Publications Copernicus
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