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E&G Quaternary Science Journal An open-access journal of the German Quaternary Association
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Volume 31, issue 1
E&G Quaternary Sci. J., 31, 109–134, 1981
https://doi.org/10.3285/eg.31.1.10
© Author(s) 1981. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
E&G Quaternary Sci. J., 31, 109–134, 1981
https://doi.org/10.3285/eg.31.1.10
© Author(s) 1981. This work is distributed under
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  01 Jan 1981

01 Jan 1981

Die quartären Äolianite von Ibiza und Formentera (Balearen) und ihre Bedeutung für die Entwicklungsgeschichte der Inseln

Dierk Henningsen, Dieter Kelletat, and Herbert Hagn Dierk Henningsen et al.

Abstract. Die auf den Balearen-Inseln Ibiza und Formentera weit verbreiteten quartären Kalksande, die bis in Höhen von >250 m ü. NN vorkommen, sind ausschließlich Windsedimente (Äolianite). Sie wurden teilweise festländisch umgelagert. Die Äolianite im Westen und Norden von Ibiza enthalten Foraminiferen, die bis in das Emilianum (Spätes Ältest-Pleistozän) zurückreichen. Die Kalksande wurden seit dem Emilianum in mehreren Zyklen während des älteren Pleistozäns angeweht. Die im Süden Ibizas und auf Formentera vorkommenden Äolianite stammen dagegen aus dem Jung-Pleistozän, auf Formentera ist eine Neotyrrhen-Strandterrasse in ihnen ausgebildet. An den Küsten Ibizas wurden keine herausgehobenen Strandterrassen beobachtet, die Insel zeigt bis in die Gegenwart hinein Anzeichen einer Absenkung.

Publications Copernicus
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