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E&G Quaternary Science Journal An open-access journal of the German Quaternary Association
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Volume 31, issue 1
E&G Quaternary Sci. J., 31, 159–176, 1981
https://doi.org/10.3285/eg.31.1.12
© Author(s) 1981. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
E&G Quaternary Sci. J., 31, 159–176, 1981
https://doi.org/10.3285/eg.31.1.12
© Author(s) 1981. This work is distributed under
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  01 Jan 1981

01 Jan 1981

Zur Morphogenese des Billetales zwischen Witzhave und Bergedorf (bei Hamburg)

Antje Reclam Antje Reclam

Abstract. Mit Hilfe sedimentpetrographischer und gefügekundlicher Methoden wurden neue Untersuchungen zur Genese des Billetales (östlich von Hamburg) durchgeführt. An den untersuchten Stellen zieht sich die Niendorfer Moräne (Mittlere Saale-Vereisung) in das Tal hinab. Eine Urform des Billetales ist damit möglicherweise bereits während der Saale-Eiszeit gebildet worden. Durch den Fuhlsbüttler Vorstoß (Spätsaale) wurde das Gebiet erneut vom Eis überfahren. Erst in der Weichsel-Eiszeit kam es zur Ausbildung der heutigen Talform. Im meist etwa 700 m breiten Billetal lassen sich zwei Terrassenniveaus deutlich unterscheiden. Die ca. 1m mächtigen Terrassensedimente bestehen aus groben Sanden und Kiesen. In diese Sedimente hat sich gegen Ende der Weichsel-Eiszeit die Bille eingeschnitten. Die etwa 200 m breite Talaue wird heute nur noch bei Schneeschmelze in ganzer Breite vom Wasser durchflössen. Hinweise darauf, daß das Weichsel-Eis im Billetal bis an die Elbe vorgestoßen sei, fanden sich nicht.

Publications Copernicus
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