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E&G Quaternary Science Journal An open-access journal of the German Quaternary Association
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Volume 40, issue 1
E&G Quaternary Sci. J., 40, 1–19, 1990
https://doi.org/10.3285/eg.40.1.01
© Author(s) 1990. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
E&G Quaternary Sci. J., 40, 1–19, 1990
https://doi.org/10.3285/eg.40.1.01
© Author(s) 1990. This work is distributed under
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  01 Jan 1990

01 Jan 1990

Jungpleistozäne und holozäne Skelettfunde von Bos primigenius und Bison priscus aus Deutschland und ihre Bedeutung für die Zuordnung isolierter Langknochen

Thomas Martin Thomas Martin

Abstract. Drei Auerochsenskelette (Bos primigenius) und ein Bisonskelett (Bison priscus) aus dem Jungpleistozän bzw. Holozän Deutschlands werden osteologisch beschrieben. Gattungsunterschiede an den Langknochen werden an den mit Hilfe des Schädels sicher bestimmten Skelettfunden auf ihre Zuverlässigkeit hin überprüft. In die Untersuchung wird Vergleichsmaterial von Bos primigenius und Bison priscus aus dem Pleistozän von England sowie von Bison div. sp. aus Nordamerika einbezogen. Schlüsselmerkmale für eine Unterscheidung von Bos primigenius und Bison priscus existieren nicht. Die in einer früheren Arbeit an Material aus den Schottern der nördlichen Oberrheinebene (Martin 1987) ausgearbeiteten Merkmalskombinationen konnten als brauchbar bestätigt werden, wobei sich erneut zeigte, daß sehr zierliche Knochen in ihren Merkmalsausprägungen abweichen können. Die Unterscheidungsmerkmale lassen sich generell auch auf den nordamerikanischen Bison antiquus und Bison bison erfolgreich anwenden, sofern die Knochen in derselben Größenklasse wie die von Bison priscus liegen.

Publications Copernicus
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